Mit dem neuen Netto-Markt im Regenstein ist ein moderner, nachhaltiger und quartiersnaher Nahversorgungsstandort entstanden. Wo zuvor ein in die Jahre gekommener Edeka-Markt stand, befindet sich nun ein technisch zeitgemäßer Netto Marken-Discount, der zügig umgesetzt wurde und fest im Quartier verankert ist. Dem Neubau war eine intensive Prüfung vorausgegangen. Zwar wirkte das frühere Gebäude von außen noch solide, doch im Inneren zeigte sich, dass sowohl die Bausubstanz als auch die technische Ausstattung einen Zustand erreicht hatten, der eine wirtschaftlich tragfähige Sanierung nicht mehr zuließ. Besonders die veraltete Haustechnik ließ sich nicht mehr auf ein modernes, energiesparendes Niveau bringen. Ein Neubau war deshalb die nachhaltigere und langfristig sinnvollere Lösung.
Bemerkenswert ist auch die kurze Planungs- und Bauzeit. Während vergleichbare Projekte oft deutlich länger dauern, konnte der neue Markt im Regenstein in weniger als fünf Monaten realisiert werden. Netto-Regionalleiter Kay Ringleb hebt dabei die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und der Wirtschaftsförderung hervor. Auch die Anwohnerinnen und Anwohner hätten das Projekt von Beginn an positiv begleitet. „Wir hatten vom ersten Tag an das Gefühl, am richtigen Ort zu investieren“, so Andy Blumenthal, stv. Vorstandsvorsitzender der Jochen Staake Stiftung.
Der neue Markt bietet auf rund 1.000 Quadratmetern Verkaufsfläche ein breites Sortiment für den täglichen Bedarf. Dazu gehören dauerhaft bis zu 500 bio-zertifizierte Produkte. Auch energetisch setzt der Standort Maßstäbe: Rund 60 Prozent des Wärmebedarfs werden aus der Abwärme der Kühlregale gedeckt. Damit steht der neue Markt nicht nur für gute Versorgung, sondern auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem der Landbäcker als Untermieter. Mit seinem Angebot und den Sitzgelegenheiten schafft er einen Ort, der über den Einkauf hinaus Bedeutung hat: Hier können Menschen einen Kaffee trinken, sich begegnen und miteinander ins Gespräch kommen. Und die Entwicklung geht weiter: Gemeinsam mit der Stadt, ihren Partnern und GVS-Quartiersmanagerin Ines Kühnel wird bereits daran gearbeitet, die Aufenthaltsqualität rund um den Markt mit mehr Grün und zusätzlichen Schwatzplätzen weiter zu verbessern.








